Eröffnungsbeschluss

Insolvenz

- Text des Eröffnungsbeschlusses -

Ausfertigung
Amtsgericht Charlottenburg
Az.: 36s IN 4186/13

Beschluss

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.
Spandauer Sport-Verein 1894 e.V.,
Amtsgericht Charlottenburg VR 901 B,
ehemals geschäftsansässig Askanierring 87 a, 13585 Berlin.
vertreten durch die Vorstände Jürgen Czarnetzki, Hans-Joachim Bortz,
Mario Sperling, Volkert Sierk und Oliver Godolt
- Schuldner -

hat das Amtsgericht Charlottenburg durch die Richterin am Amtsgericht Wenzel am 08.12.2014 beschlossen:

1. Das lnsolvenzverfahren über das Vermögen des Schuldners wird am 08.12.2014 um 12.00 Uhr eröffnet.

2. Zum Insolvenzverwalter wird bestellt:
Rechtsanwalt Hartwig Albers
Lützowstraße 100, 10785 Berlin

3. Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 15.02.2015 bei dem lnsolvenzverwalter schriftlich anzumelden.
Bei der Anmeldung sind Grund und Betrag der Forderung anzugeben.

Die Forderungsanmeldungen und die lnsolvenztabelle können durch die Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

4. Berichtstermin sowie Termin zur Beschlussfassung der Gläubigerversammlung über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters, über die Einsetzung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§ 66 (Rechnungslegung Insolvenzverwalter), 100/101 (Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse), 149 (Anlage von Wertgegenständen), 157 (Stilllegung bzw. Fortführung des Unternehmens). 160 (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters). 162 (Betriebsveräußerung an besonders Interessierte), 163 (Betriebsveräußerung unter Wert). 233 (Zustimmung Fortsetzung Verwertung und Verteilung bei Insolvenzplan) 271 (Beantragung einer Eigenverwaltung) Ins0 bezeichneten Angelegenheiten wird anberaumt auf

Wochentag und Datum
Dienstag, 20.01.2015
Uhrzeit: 8:45 Uhr

Zimmer/Etage/Gebäude
Sitzungssaal 218, 2. Stock,
14057 Berlin, Amtsgerichtsplatz 1,
Amtsgericht Charlottenburg

Hinweise:
Die Zustimmung zur Vornahme besonders bedeutsamer Rechtshandlungen im Sinne des § 160 Ins0 gilt als erteilt, wenn die einberufene Gläubigerversammlung beschlussunfähig ist.

5. Prüfungstermin wird anberaumt auf:

Wochentag und Datum
Dienstag. 14.04.2015
Uhrzeit: 8:35 Uhr

Zimmer/Etage/Gebäude
Sitzungssaal 218, 2. Stock,
14057 Berlin, Amtsgerichtsplatz 1,
Amtsgericht Charlottenburg

Hinweise:
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.

6. Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abc. 2 InsO).
Der Gegenstand an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28Abs. 2 InsO).

7. Personen, die Verpflichtungen gegenüber dem Schuldner haben, werden aufgefordert, nicht mehr an diesen, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§28 Abs. 3 InsO).

8. Der Insolvenzverwalter wird gem. §8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30 InsO, durchzuführen.

Ausgenommen ist die Zustellung des Eröffnungsbeschlusses an den Schuldner; diese erfolgt durch das lnsolvenzgericht.

Die öffentlichen Bekanntmachungen obliegen weiterhin dem lnsolvenzgericht

Gründe:

Der Antrag ist am 10.10.2013 beim Insolvenzgericht Charlottenburg eingegangen.

Nach den Feststellungen des Gerichts sind Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gegeben.

Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.

Die Beschwerde ist binnen einer Nachfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Charlottenburg
Amtsgenchtsplatz 1
14057 Berlin

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 Ins0 im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die Ins0 neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs 1 Satz 3 Ins0.
Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

Wenzel
Richterin am Amtsgericht

Für den Gleichlaut der Ausfertigung mit
der Urschrift

Berlin, 10.12.2014

Pujanek, JBesch
Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle – Dienstsiegel -

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